Der Künstler

Die Jugend auf dem Kehlhof Walter Bockhorn wird am 2. Februar 1926 als letztes von vier Kindern geboren. Seine Eltern betreiben Ackerbau und Viehzucht auf dem eigenen Gutshof, der vom uralten Zürcher Geschlecht schon seit Jahrhunderten bewirtschaftet wird. Zusammen mit zwei Schwestern und einem Bruder wächst Bockhorn in ländlicher Umgebung in Albisrieden auf dem Kehlhof auf.

Irrungen und Wirrungen Bereits in der Schule zeichnet und malt Walter Bockhorn. Er ist fasziniert von den Möglichkeiten der Malerei, bekommt jedoch in den 40er-Jahren keine Chance für eine künstlerische Ausbildung und muss einen «anständigen» Beruf erlernen. Die aufgezwungene Lehre als Elektromechaniker bricht er als 16-Jähriger ab.

Lehr- und Wanderjahre Walter Bockhorn absolviert eine Ausbildung zum Kellner in Genf. Danach folgen längere Sprach- und Studienaufenthalte in South Wales, in Paris und im Tessin. Zurück in Zürich, absolviert er die Handelsschule, die Hotelfachschule und erwirbt das Wirtepatent. Dem Ausbildungs-Marathon zum Trotz: Bockhorn verliert seine Leidenschaft, das Malen, niemals aus den Augen.

Kanarische Inseln 1949 reist Walter Bockhorn nach Barcelona und später weiter nach Gran Canaria. Er bleibt für ein halbes Jahr auf der Insel, um sich nur und ausschliesslich der Malerei zu widmen. Die Begegnung mit dem Maler Manolo Millares und dem Bildhauer Plácido Fleitas öffnet Bockhorn alle Türen zu Spaniens künstlerischer Avantgarde. Daraus entstehen gemeinsame Arbeiten und vor allem Freundschaften, die ein Leben lang andauern.

Dies ist nur ein Auszug aus dem Buch, wenn sie mehr über Walter Bockhorns Leben erfahren möchten, können sie sich hier ein Exemplar des Buches bestellen.